5. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 18 "Industriegebiet Süd"

Bekanntmachung über die Billigung und Auslegung des Entwurfs gem. § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch

 

Für das Gebiet des Geltungsbereiches der 4. Änderung des Bebauungsplanes Nummer 18 „Industriegebiet Süd“ wird zur Ergänzung dessen Festsetzungen ein Bebauungsplan aufgestellt (5. Änderung des bestehenden Bebauungsplanes). Dabei wird das Planungsziel der Beschränkung von Stellplätzen und Garagen für die im Plangebiet gelegenen Grundstücke verfolgt.

 

Der Bebauungsplan Nr. 18 „Industriegebiet Süd“ wird unter Ziffer 2.6.1 der textlichen Festsetzungen wie folgt ergänzt: „Stellplätze (Garagenstellplätze [auch in Garagenanlagen], Freistellplätze) sind im Baugebiet nur als Nebenanlagen, die dem Nutzungszweck der im Baugebiet gelegenen Grundstücke dienen, zulässig. Die Stellplatzfläche der Nebenanlage darf dabei in Summe nicht größer als 115 % der Grundfläche der auch auf mehreren im Baugebiet gelegenen Grundstücken verteilten Gebäude eines Bauvorhabens (Hauptanlage) sein.“

 

Der Gemeinderat hat in öffentlicher Sitzung am 07.09.2020 die vorgebrachten Bedenken und Anregungen abgewogen und soweit erforderlich in den Planentwurf aufgenommen. Anschließend billigte der Gemeinderat den Entwurf einschließlich Begründung und Umweltbericht und gab ihn zur Bürger- und Behördenbeteiligung frei.

 

Der Entwurf samt Begründung liegt in der Zeit vom 21.09.2020 bis 21.10.2020 in der Gemeindeverwaltung Bindlach, Rathausplatz 1, Zimmer-Nr. 1.06, während der allgemeinen Dienststunden, Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 Uhr und zusätzlich donnerstags von 14.00 bis 17.30 Uhr öffentlich aus.

 

Während der Auslegungsfrist können Bedenken und Anregungen schriftlich oder mündlich bei der Gemeindeverwaltung vorgebracht werden.

 

Nach Ablauf der Auslegungsfrist wird der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange sowie Bedenken und Anregungen aus der Bürgerschaft abwägen.

 

Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Bindlach, 11. September 2020

 

 

 

  Christian Brunner

Erster Bürgermeister